Die Kirche ist eine christliche Gemeinde, die für die Kinder Gottes bestimmt ist, das heißt für das Volk Gottes.
Ps100, 3. Gott hat uns zu seinem Volk gemacht, das ihm gehört.


I - Gottes Volk
Was ist Gottes Volk?    
1Petr2,9    -ein auserwähltes Geschlecht.
                -eine königliche Priesterschaft    
                -ein heiliger Stamm
                -sein Eigentum (Gottes Eigentum)
Somit ist Gottes Volk ein Volk, das Gott gehört; wir gehören voll und ganz ihm.
Das wichtige Wort ist Gott gehören, wie ein Staatsbürger, eine Staatsangehörigkeit.
Ps 100, 3: „Erkennt dass der Herr unser Gott ist.“

II - Die Herde Gottes
Er sorgt für uns wie ein Hirte für seine Herde. Wir sind ein Volk, das durch Gott lebt und mit Gott lebt.
Die Herde muss ernährt werden, sie braucht Wasser und feste Nahrung. Gott sorgt für alles.
Der Herr sagt: Ich allein bin die Tür, die zu den Schafen führt. Wer  durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein –und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden. Joh 10,9


Jesus sagt: Meine Schafe erkennen meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen meinem Ruf. Einem Fremden würden sie niemals folgen. Ihm laufen sie davon, weil sie seine Stimme nicht kennen. Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein. (Joh 10,27+5+11).


Ps 23,1-2 Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.

1Sam 16,11+15; 17,34-37
David ist ein Beispiel für einen guten Hirten: Er versorgte seine Schafe, er fütterte sie und tränkte sie. Er beschützte sie; er riss ein Schaf aus dem Maul eines Bären. Ein Hirte muss wachsam sein, um seine Herde vor Wölfen, Bären und Löwen (…) zu schützen. David hatte durch diese Eigenschaften eines Hirten eine übernatürliche Kraft, die ihm ermöglichten, Goliath zu besiegen.
Joh 10, 11: „Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein.“


III - Die Kirche (christliche Gemeinde)- die Familie Gottes

Mt 6,9 Unser Vater im Himmel
Jesus kam auf Erden, um Gottes Familie zu gründen. In einer Familie findet man Menschen aus derselben Herkunft, die miteinander blutsverwandt sind. Doch Jesus kam, um unsere Herkunft „abzuschaffen“. In Jesus sind wir eine neue „Rasse“-ein von Gott auserwähltes Volk. Wir sind durch das Blut Jesu, das in unseren Venen fließt, Gottes Familie geworden. Jesus hat durch sein Blut mit uns einen Bund geschlossen.

Jos 24,15: „ Ich aber  und mein Haus werden dem Herrn dienen.“
Die Gemeinde ist die Familie Gottes. Wir sind alle Brüder und Schwestern und haben Gott als gemeinsamen Vater. Satans Ziel ist es deshalb die Familie zu zerstören. (siehe Adam und Eva+
Tit 1,11).
 
IV - Die Kirche (Christliche Gemeinde) – Schule für Gottes Wort

Apg 18,11 Paulus unterwies dort die Menschen und erklärte ihnen die Botschaft Gottes.
Apg14,21-22 Nach dem Paulus und Barnabas in Derbe die rettende Botschaft gepredigt hatten und viele dort Christen geworden waren, kehrten die beiden Aposteln nach Lystra, Ikonia und Antiochia zurück. Dort ermutigten sie die jungen Christen im Glauben festzubleiben, und erinnerten sie noch einmal: „Der Weg in Gottes neue Welt führt durch viel Leid“.

Apg 19,8-9 Paulus ging darauf in die Synagoge. Drei Monate lang predigte er dort unerschrocken von Gottes neuer Welt, überzeugte viele Menschen…
Dann verließ Paulus mit den anderen Christen die Synagoge. Von nun an predigte er täglich im Lehrsaal eines Mannes, der Tyrannus hieß.

In einer Schule gibt es Jünger (Schüler) und Lehrer.

Die Schüler in Gottes Schule werden Jünger genannt. Jeder Christ ist ein Jünger, weil er Christus sein Leben gegeben hat. Der „ Meister“ ist der Lehrer der Christen. Christen haben einen Meister und eine Zugehörigkeit. Der Heilige Geist ist der Meister und der Lehrer. Pastoren und Evangelisten sind selbst Jünger, sie sind auch Lehrer und ihre Aufgabe ist zu lehren. Ein Lehrer muss die Gabe haben, seinen Schülern Wissen zu vermitteln. Sie (die Pastoren und Evangelisten) säen die Saat und diese Saat, die uns die Absichten und den Willen Gottes zeigen soll, muss aufgehen. Jeder Lehrer freut sich, wenn die Saat aufgeht. Er braucht deshalb aufmerksame und fleißige Schüler.

Gottes Gedanken sind unergründlich. Unser menschliches Wissen ist bruchstückhaft und wir prophezeien nur einen kleinen Teil von Gottes Absichten und Gedanken. Das Verborgene gehört dem Herrn und er offenbart uns einen Teil seiner geheimen Gedanken.

Gott hat 5 Dienste für die Jüngerschaft gegründet, um die Gemeinde zur Vollkommenheit zu bringen. Ein Jünger muss den Anweisungen seines Meisters folgen und muss dafür diszipliniert sein und sich unterordnen. Ziel ist die Saat Gottes zu empfangen und die Prüfungen, die er gewiss begegnen wird, zu bestehen.
Unser Diplom wird sein: Der Siegeskranz, der uns im Himmel zuteil wird.


V - Die Kirche- die Braut

2 Kor 11,2 eine jungfräuliche und reine Braut.
Die Kirche ist eine verheiratete Frau, die nur Christus zum Ehemann hat.

Sie ist mit Gott verlobt und wird auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet. Die Begegnung mit Christus wird auf den Wolken stattfinden (die Entrückung).


Die Gemeinde: Eine Frau, die sich in der Vorbereitung auf ihre Hochzeit befindet. Die Hochzeit wird bei der Entrückung stattfinden und wird 1000 Jahre bestehen. In dieser Zeit wird Satan eingesperrt sein.

Eph 5,22-23 Die Hochzeit ist Sinnbild für Unterordnung. „Es ist die Gemeinde, die sich Christus unterordnet und nicht umgekehrt.“


VI - Die Kirche- ein Bauwerk für den Herrn

Als der Tempel Gottes in vergangenen Zeiten gebaut wurde, waren weder Hammerschläge, noch Meißel- oder Sägenlärm zu hören. Alle Gegenstände wurden bereits be- und verarbeitet. So sind auch wir Menschen ; wir wurden schon vor der Errichtung der Welt auserwählt. Die Steine des Inneren des Tempels waren nicht zu sehen. Sie waren mit Zedernholz und Gold verkleidet. Wir Menschen, die lebenden Steine Gottes, sollten nicht sichtbar sein, d.h. unser Charakter sollte



nicht sichtbar sein-NUR CHRISTUS (DER CHARAKTER CHRISTI) SOLLTE IN UNS SICHTBAR SEIN.

Joh 2,20 … die Zerstörung des Tempels, den Christus in 3 Tagen wieder aufzubauen gelobte.
Unser Leben als Christen: Christus lebt in uns (nur Christus muss in uns sichtbar sein). Wir müssen Zeugen Christi sein. Wir wurden von Anbeginn an für Christus erwählt, um ihm voll und ganz zu gehören. Er muss uns zuerst heilen, bevor er in unser Inneres eintritt.


VII - Die Kirche- ein Leib

Hier sind 4 Charakteristika des Leibes Christi aufgeführt:

1- Gebundenheit an Christus: Ein Leib ist eine ganze Einheit, eine organische Einheit…so ist es auch mit dem Leib Christi.

2- Unsterblichkeit: Der Leib Christi ist unsterblich, denn er ist an ein lebendes Haupt gebunden.

3- Offenbarung: Das Ziel des Leibes Christi ist Christus zu offenbaren.
    Phil1, 21 : „ Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“ Wir werden als Kinder Gottes nach dem Tod Christus begegnen.

    Gal 2, 20 Offenbarung und Manifestierung.

4- Funktion: Die Gedanken und Absichten, die im Kopf gehegt werden müssen in die Tat (physisch) um gesetzt werden ; sie müssen sich manifestieren.


VIII - Das Priesteramt

Das Priesteramt ist ein heiliges Amt. Jeder Christ, ohne jede Ausnahme, ist ein Opferpriester.


iX - Die missionarische Aufgabe der Kirche

Math28, 19-20 Alle Christen haben die Aufgabe, die frohe Botschaft Gottes auf der ganzen Welt zu verkünden.

X - Die Kirche ist eine Institution, die Organisation braucht

 

Es gibt :
- Diener (die Leiter der Gemeinde)

-einen geordneten Ablauf (der Gottesdienst, die Predigt, Ansagen...)

- et des conventions ( ensemble d´idées pour organiser quelque chose : -avant, pendant les fiancailles et la vie pendant le mariage) Par ex. : comment faire du savon En fait, quelque chose qui peut conduire au développement.

Es gab eine wahre Erweckung im Kongo, die leider von Unordnung und Chaos gefolgt wurde.Sie wurde von Misswirtschaft, von vorzeitigem Verlassen der Schule, ohne den Erwerb eines Schulabschlusses seitens von Schülern gefolgt und von vielen anderen negativen Ereignissen, die in der Bevölkerung sogar « vergeistlicht » wurden ; es wurden geistliche Argumente zur Begründung und zur Billigung dieser Geschehenisse gegeben.

Doch Gott erwartet vom Menschen Ordnung, Arbeit und Verwaltung (so wie Abraham seinen Besitz verwaltete).

Gott segne euch! Pastor Fidele Lusangu
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